Die Grundlagen einer „Anti-Krebs-Diät“: Was man essen und was man unbedingt vermeiden sollte

Der menschliche Körper ist ein Wunderwerk der Natur, ein Organismus von beispielloser Komplexität, in dem 60.000 Milliarden Zellen miteinander kooperieren, um das ordnungsgemäße Funktionieren des Körpers und die Erhaltung der Gesundheit zu gewährleisten.
Um ein solches Maß an Zusammenarbeit zu erreichen, muss die einzelne Zelle sehr genau programmiert sein, damit ihre Aktionen in perfekter Harmonie mit denen der anderen Zellen zusammen passen.

Leider kommt es vor, dass in diesem Programm Fehler auftreten und dass sich Zellen nicht mehr nur auf ihre ursprüngliche Rolle im Körper beschränken: Wir sprechen dann von Krebszellen. Zellen, die sich verselbständigt haben und nur noch an ihre Vermehrung und die Invasion von Geweben denken.

Wir alle haben Tumore

Das Auftreten dieser abnormen Zellen ist leider ein Phänomen, das im Laufe unseres Lebens sehr häufig auftritt und die Entwicklung von kleinen mikroskopischen Tumoren in unseren Geweben verursacht. Studien zeigen beispielsweise, dass 33% der Frauen zwischen 40 und 50 Jahren Mikrotumore in der Brust und 40% der Männer im gleichen Alter Mikrotumore in der Prostata aufweisen.

Schlimmer noch klingt die Tatsache, dass 98% der Menschen Mikrotumore in der Schilddrüse haben. Jeder von uns trägt also latente Tumore in sich, die nur auf ein günstiges Umfeld warten, um sich zu einem reiferen Stadium zu entwickeln. Inklusive den immensen Gesundheitsrisiken, die dieses übermäßige Wachstum dann mit sich bringen können.

Zum Glück für uns bedeutet das Auftreten dieser Mikrotumore nicht, dass sich im Laufe unseres Lebens zwangsläufig eine Krebserkrankung entwickeln wird. Zwischen der Bildung eines Mikrotumors und dem Auftreten eines von Ärzten erkennbaren Krebses können mehrere Jahre oder sogar Jahrzehnte vergehen.
Diese Langsamkeit bei der Krebsentstehung ist sehr wichtig, denn sie gibt uns die einmalige Gelegenheit konkrete Maßnahmen zu ergreifen, um die Wahrscheinlichkeit zu verringern eine Krebserkrankung zu entwickeln. Gegen das spontane Auftreten dieser Mikrotumore kann zwar nichts unternommen werden, aber es ist möglich, aktiv daran mitzuwirken, dass sie sich nicht weiter entwickeln und eine lebensbedrohliche Größe erreichen.

Der Einfluss dessen, was wir essen

Die Zusammensetzung der Nahrung spielt eine Schlüsselrolle bei der Verhinderung der Entwicklung von Mikrotumoren zum reifen Krebsstadium. Zum Beispiel enthalten viele Obst- und Gemüsearten und einige Getränke starke krebsbekämpfende Moleküle, die eine feindliche Umgebung für diese Mikrotumore schaffen und ihr Wachstum erfolgreich verhindern.

Umgekehrt schafft ein Mangel an Obst und Gemüse oder eine Ernährung, die zu viele Lebensmittel mit einem hohen Gehalt an krebserregenden Substanzen enthält (z.B. Räucher- und Wurstwaren), ein günstigeres Umfeld für das Wachstum dieser mikroskopisch kleinen Tumore und erhöht somit das Risiko, dass sie sich zu Krebs entwickeln.

Essen ist kein Akt ohne gesundheitliche Folgen, ganz im Gegenteil. Lebensmittel mit krebshemmenden Eigenschaften in Ihre Ernährung aufzunehmen und gleichzeitig den Konsum krebsfördernder Lebensmittel zu reduzieren, ist eine der konkretesten Maßnahmen, die Sie zur Krebsprävention tun können. Wir müssen Krebs als eine chronische Krankheit ansehen, die täglich kontrolliert werden muss, indem wir nahrungsmittelbasierte „Anti-Krebs-Moleküle“ nutzen, die das Wachstum von Krebszellen stören.

Die Prävention von Krebs mit einer Ernährung, die reich an „Anti-Krebs-Molekülen“ ist, ist daher gleichbedeutend mit einer täglichen ungiftigen Chemotherapie, die den Krebs an der Wurzel bekämpft, bevor er die Unversehrtheit des Körpers bedroht.

Diät zur Krebsvorbeugung

Das Prinzip besteht darin Mikrotumore, die sich spontan in unserem Gewebe bilden, mit Hilfe von krebshemmenden Molekülen, die in bestimmten Nahrungsmitteln enthalten sind, kontinuierlich anzugreifen.

Folgende krebshemmenden Lebensmittel sollten bevorzugt werden:

– Gemüse aus der Familie der Kohlgewächse, Gemüse aus der Familie der Knoblauchgewächse, Soja, Tomaten
– Trauben und rote Beeren, Zitrusfrüchte, Grüner Tee, Zartbitterschokolade (mindestens 70% Kakao)

Zu vermeidende, da krebsfördernde Nahrungsmittel sind:

– Marinierte Nahrungsmittel
– Geräucherte Lebensmittel
– Frittierte Lebensmittel
– Industriell verarbeitete Lebensmittel